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[ KTR ] - weekly | Ausgabe 6

Es ist Dienstag und das heißt – hallo neue Ausgabe des KTR.weekly👋🏼

Für alle Social Media-Stars da draußen haben wir diesmal gleich zwei große Geschichten auf Lager – der Dauerbrenner für alle Influnecer, Werbung und deren Kennzeichnung und das Risiko der Schönheitsfilter.
Daneben lieferte auch Google mit einem Patentstreit wieder Gesprächsstoff und Solarisbank stellt die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft.
Das Ende läutet unsere Podcast-Empfehlung ein. So wird der Arbeitsweg gleich interessanter😉
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So ohne dich weiter aufhalten zu wollen, wünschen wir dir nun viel Spaß beim Lesen!

RECHTSECKE

Influencer vs. Werbung: Das Problem der Tap Tags

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Werbung gehört für Influencer zum Geschäft. Allerdings stellt sich immer wieder die Frage, was überhaupt alles unter den Begriff der Werbung fällt und wie diese dann gekennzeichnet werden muss.
In einem aktuellen Verfahren soll der BGH entscheiden, ob Tap Tags ohne Kennzeichnung als Werbung zulässig sind. Tap Tags werden auf Instagram genutzt, um Personen oder Unternehmen auf dem geteilten Bild zu verlinken. Im Fokus steht also der Konflikt zwischen Verbraucherschutz und Wirtschaftswelt.
Die Vorinstanzen sind sich uneinig darüber, ob es sich um Schleichwerbung handelt oder nicht. Immerhin reicht es, wenn es offensichtlich ist, dass der Post Werbung enthält – wann genau dies der Fall ist, ist jedoch auslegungsfähig.
Ebenso kann Influencern und Influencerinnen nicht die Möglichkeit privater Meinungsäußerung genommen werden, nur weil sie im Lichte der Öffentlichkeit stehen. Problematisch ist jedoch, dass auf Social Media private Äußerungen und Werbung miteinander vermischt werden.
Klar ist, dass Äußerungen mit kommerziellen Hintergrund und Zweck als Werbung gekennzeichnet werden müssen.
Wann und wie genau? – Influencer:innen hoffen auf eine Richtlinie vom BGH und wer weiß, vielleicht schafft der Gesetzgeber in Zukunft selbst Abhilfe. Zumindest gibt es einen Gesetzentwurf, in welchem auf das Problem der Influencerwerbung eingegangen wird.
Zum Problem der Influencerwelt geht es auf LTO.

Google verletzt Sonos Patente

Lieferstopp beim Internet-Riesen? – Zumindest droht die Gefahr.

Klagen sind für das Unternehmen nichts Neues, egal ob es um Datenschutz oder Wettbewerbsrecht geht. Normalerweise passiert dies aber nicht „zu Hause“ in Amerika. Genau das ist im Patentstreit mit Sonos nun der Fall.

Ein Richter der US-Handelsbehörde ITC kam zum Schluss, dass Google gleich 5 Patente von Sonos verletzt habe. Das Problem dabei? Bei Patentverletzungen kann die ITC die weitere Einfuhr von Waren untersagen. Für Google könnte das zu einem Umsatzeinbruch führen. Und als wäre das nicht genug, sind auch in weiteren Ländern Verfahren anhängig.

Kein Wunder, dass Google sich mit der Entscheidung nicht zufrieden gibt und dagegen vorgehen möchte. Wir sind gespannt, was da auf Google zukommt.

Mehr dazu auf Heise.

ALLES NUR NICHT RECHT

Neue Investitionen beim Marktführer Solarisbank

In den 5 Jahren seit der Gründung konnte sich Solarisbank an die Spitze der europäischen Banking-as-a-service Plattformen absetzen und das Unternehmen macht nicht den Eindruck, sich diesen Platz nehmen zu lassen.
Nicht nur soll der Zusammenschluss mit „Contis“ (= eines der führenden europäischen Fintech-Unternehmen) erfolgen, sondern auch Investitionen in Höhe von 190 Millionen Euro konnte Solarisbank verbuchen.
Wofür das Geld verwendet werden soll, steht schon fest – die Technologien für ein benutzerdefiniertes Banking sollen weiter ausgebaut werden.
Die neue Banking-Ära steht vor der Tür und Solarisbank befindet sich mittendrin – zunächst in Europa und dann in der ganzen Welt.
Ausführliche Informationen auf Solarisbank.

Warum Schönheitsfilter ein Massenexperiment an jungen Frauen und Mädchen sind

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Wie Alles hat auch Social Media positive und negative Seiten. Ein Umstand, der insbesondere am Phänomen der Schönheitsfilter beobachtet werden kann.
Schönheitsfilter gehören für junge Menschen zum digitalen Alltag. Vor allem auf Snapchat werden die Filter gerne und viel genutzt.
Weniger bekannt ist dabei die Tatsache, dass Schönheitsfilter zur Erforschung der sogenannten Augmented Reality (AR) genutzt werden. Die Filter stehen zwischen Virtualität und Realität und den beiden Identitäten, die wir Menschen dort haben.
Bei der Erforschung von AR geht es um die Frage, wie Technologie unsere Identität, Selbstdarstellung aber auch unsere Beziehungen beeinflussen kann. Die Filter bieten einen perfekten Zugang – ohne Erwähnung der Risiken. Risiken, die gerade junge Frauen und Mädchen tragen müssen.
Es kommt zur Verzerrung der Realität und unerreichbaren Schönheitsidealen. Statt „wir selbst zu sein“ wird versucht, nach dem Unerreichbaren zu streben. Dies ist gerade bei Jugendlichen problematisch, die noch auf der Suche nach ihrer eignen Identität sind.
Wie dem Problem entgegengetreten werden soll, ist noch nicht klar – entscheidend wäre eine umfassende Aufklärung. In welcher Art und Weise muss die Zukunft zeigen.
Der lehrreiche Artikel auf Heise.

Podcast-Empfehlung "The Mindest Mentor"

Wir haben erneut einen Podcast auf Herz und Nieren getestet. Das Ergebnis – ohne Zweifel empfehlenswert.
Durch den Podcast geleitet uns Rob Dial, der sich in jeder Folge mit einer interessanten Frage oder Aussage auseinandersetzt. Sollten wir das große Thema des Podcast zusammenfassen, wäre es wohl Persönlichkeitsentwicklung. Ziel ist es, als Person besser zu werden und die eigenen Handlungen und Einstellungen zu hinterfragen.
Je nach Folge sollten 10-30min eingeplant werden – also perfekt für den Arbeitsweg. Nur eine Fähigkeit wird benötigt – das Beherrschen der englischen Sprache. Ansonsten heißt es Kopfhörer auf und hingehört😉
Zum Podcast geht es hier.

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Statistiken

Ausgabe Nr. 6 (seit dem Restart)

Redaktionsschluss: 16. August 2021 um 20 Uhr

Abonnenten:innen: 74

Beiträge in der Ausgabe: 5

Beiträge gesamt: 33

Credits - Bilder

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Angaben nach § 5 Abs. 1 TMG, § 18 Abs. 2 MStV und § 2 DL-InfoV

Rechtsanwalt Kilian Springer
Peterssteinweg 14
04107 Leipzig
Telefon: +49 (0) 341 – 24 488 475
E-Mail: hello@ktr.legal
Web: https://ktr.legal

Impressum

Verantwortlich für den Inhalt der E-Mail im Sinne des § 55 Abs. 2 RStV:

Kilian Springer, Peterssteinweg 14, 04107 Leipzig

Ich bin in Deutschland als Rechtsanwalt zugelassen und Mitglied der Rechtsanwaltskammer Sachsen (Glacisstraße 6, 01099 Dresden, www.rak-sachsen.de).
Die maßgeblichen berufsrechtlichen Regelungen sind u.a. die Bundesrechtsanwaltsordnung (BRAO), die Berufsordnung für Rechtsanwälte (BORA), das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG), die Fachanwaltsordnung (FAO) und die Berufsregeln der Rechtsanwälte der Europäischen Gemeinschaft (CCBE) sowie die Anordnung der Bundesrechtsanwaltskammer nach § 14 Abs. 4 Satz 2 GwG und Verhaltensempfehlungen für Rechtsanwälte im Hinblick auf die Vorschriften des Geldwäschebekämpfungsgesetzes (GwG) und die Geldwäsche, § 261 StGB. Alle Regelungen sind auf der Website der Bundesrechtsanwaltskammer (www.brak.de) unter der Rubrik „Berufsrecht“ abrufbar.
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Der räumliche Geltungsbereich meiner Haftpflichtversicherung erstreckt sich auf das gesamte Gebiet der Europäischen Union sowie des europäischen Wirtschaftsraumes (EWR).

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